Werke Nr. 1661 bis 1666 –  je 20 x 20 cm – Acryl auf Leinwand – 2021

Werke Nr. 1716 bis 1745 –  je 15 x 15 cm – Öl und Champagnerkreide auf MDF Platte – 2022

Heute denken wir bei Miniatur an alles, was im Kleinformat etwas viel Größeres abbildet. Doch der Begriff hat eine überraschende Herkunft. Anders als man vermuten könnte, leitet sich das Wort nicht vom lateinischen minimum (kleinst) ab, sondern von minium, dem lateinischen Wort für das leuchtend orangerote Pigment Mennige. Im Mittelalter nutzten Buchmaler diese Farbe, um die Anfangsbuchstaben von Manuskripten kunstvoll zu verzieren. Der Künstler, der dies tat, wurde miniator genannt, und der Vorgang hieß miniare. So hat sich der Begriff aus der Buchmalerei entwickelt. Auch als später beim Malen andere Farben verwendet wurden, blieb der Name erhalten und wird bis heute für kleinformatige, detailreiche Kunstwerke verwendet.