Reuters künstlerische Reise begann in einer surrealistisch-figurativen Bildwelt. Im Laufe der Jahre entwickelte er daraus eine feine, zunehmend autonome und gegenstandsfreie Formensprache. An die Stelle erzählender oder greifbarer Motive traten die reinen Beziehungen zwischen Farbe, Linie, Fläche, Struktur und Rhythmus. Die Leinwand ist für Reuter kein bloßer Bildträger, sondern ein lebendiger Erfahrungsraum, in dem Wahrnehmung, Material und der zeitliche Entstehungsprozess miteinander verschmelzen.