Werkreihe ACHROMATISCH 1668 – 1689
In der Farbmetrik und Physik sind achromatische Farben (vom altgriechischen ἀ- a- „nicht“ und χρῶμα chrōma „Farbe“) jene Farbreize, die keinen Buntton aufweisen. Sie repräsentieren die Helligkeitsachse im dreidimensionalen Farbraum. Dies bedeutet, dass sie sich ausschließlich durch ihre Helligkeit (Luminanz) unterscheiden, während ihr Farbton (Hue) und ihre Sättigung (Saturation) gleich null sind. Die Wahrnehmung achromatischer Farben basiert auf einer nicht-selektiven Remission oder Transmission von Licht.
Weiß wird wahrgenommen, wenn ein Körper Licht aus dem gesamten sichtbaren Spektrum (etwa 380 bis 780 nm) annähernd gleichmäßig und vollständig reflektiert. Schwarz resultiert aus einer fast vollständigen Absorption des einfallenden Lichts über alle Wellenlängen hinweg. Grautöne sind das Ergebnis einer teilweisen, aber ebenfalls nicht-selektiven, Absorption und Reflexion des Lichts.
Die chromatische Adaption des menschlichen Auges spielt eine wesentliche Rolle bei der Wahrnehmung dieser Farbtöne, da sie die Anpassung an verschiedene Beleuchtungsbedingungen ermöglicht.